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1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
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6 Göttweig.

alte Eigentumspermerke als einstiger Besitz von Göttweig kenntlichsind. Im übrigen wurden hier, wie auch in anderen Klöstern, wert-volle Handschriften zerschnitten und dienten zum Verkleben derBuchdeckel und zu ähnlichen Zwecken (darunter Arator und Vergib5 bueohea); auch die vielen Antiphonarien-Fragmente gehören hieher.Anderseits zeugt es für Sorgfalt, daß eine große Zahl von Bändenim- Jahrh. in Göttweig gebunden oder neu gebunden wurden;auf diesen findet sich ein Stempel mit dem Klosterwappen (Kreuzauf Dreiberg) oder ein Stempel mit dem Benediktinerkreuz. Eine

10 größere Zahl von Hss. stammt aus dem Besitz von P. Velber, dessenName mit eigentümlichen, als Signatur der Bücher anzusehendenZutaten in die Bücher eingetragen ist; er dürfte noch ins Ende des15. Jahrh. fallen (vgl. z. B. die Codd. Gotwic. 127, i3i, i38, 241).Enorm war die Vermehrung der Bibliothek an Hss. und alten

15 Drucken durch den um sein Haus und die Wissenschaft hochver-dienten Abt Gottfried Bessel (i 7 i 4i 749 ); über ihn vgl. P. Albertim Freiburger Diöcesan-Archiv 27 (1899), S. 217250 und Edm.Vasicek, Studien und Mitteilungen aus dem kirchengeschichtl. Se-minar der theol. Fakultät der k. k. Universität in Wien Heft 10,

20 Wien 1012, S. 143ff. Pez, Thesaur. aneed. 1(1721), diss. isag.'p. IIIerwähnt c Gottwicense ord. s. Benedicti {monasterium), quodplerosqueveteres a duodeeimo seculo Codices retinet in membrana descriptos,codiabus chartaeeis atque adeo recentioris aevi non paucis dissipatis',welche letztere Bemerkung doch wohl nur ihren nicht gebundenen

2 5 Zustand andeuten dürfte. Die beträchtliche Reihe von Hss. aus demPaulinerkloster Ober-Ranna ist wohl erst zur Zeit der JosefinischenKlosteraufhebung erworben worden.

Von Handschriftenverzeichnissen aus jüngerer Zeit liegen fol-gende vor: 1) Cod. 961 Catalogus mss. codd. liberi et exempti mona-

3o steril Gottwicensis, conscriptus anno 1748, von A T. 2) Cod. 962Catalogus contentorum in mss. codd. bibliothecae liberi et exemptimon. Gottwicensis O.S.B. iuxta ordinem, quo in scriniis armariorumpositi et litteris alphabeticis notati sunt. De anno 1756. Verfasserist nach Angabe in Werls Katalog P. Altmann Riedler. Darin Er-

35 gänzungen zum Teil auf ganzen Blättern von jüngerer Hand. Dazuwäre heranzuziehen: 3) Catalogus alphabcticus contentorum inmanuscriptis etc. de anno 1756; ungebunden, in einer Tischladc im

Guil. Duranti, Rationale div. offic, Lyon i5o6 im Schottenstift zu Wien (58. G. G)trägt den Einbandstempel: godwic. ~Cod. 16 des Hospitals zu des, Philo in genesimhistoria Apollonii, Philonis über quaestionum ist i45l in Göttweig geschrieben. ImCod. Vatic.-Palat. 5 7 i stammen die letzten Blätter (f. 67 qa) Evistola Pelaeii ad

6)

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4 msioria Apoiionn, ftiilonts liber quaestionum ist 1481 in Göttweig geschrieben. Im

die letzten Blätter (f. 6- g4) Epistola Pelagii adDemetriadem s. XII aus Göttweis.