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Die letzten Stuarts,
äußerer eonvsnaueö gewesen ist. Was blieb war ein Freund-schaftsverhältniß begründet auf die Erinnerungen vergangenerTage, auf gemeinsame Schmerzen und Freuden, auf die vonBeiden empfundene Nothwendigkeit, der Welt gegenüber Be-ziehungen aufrechtzuerhalten, welche gewissermaßen historisch ge-worden und durch die Anschauungen der damaligen Gesellschaftquasi legitimirt waren, endlich aus die mächtige wenn nichtallmächtige Gewohnheit. Es ist traurig sich dies gestehn zumüssen, aber es war so.
Gegen Mitte September holte Alfieri die Signora wiederin Martinsburg ein. In einem Briefe vom 29. Novemberan den sieneser Freund entwirft er folgende Schilderung derÖrtlichkeit. „ Stellen Sie sich eine immense Ebene vor, gleichder pisanischen, die sich von Süden nach Norden erstreckt.Der Länge nach vom prächtigen Rhein durchströmt, dem eineversechsfachte Arbia (der kleine aber geschichtlich nur zu be-rühmte Fluß bei Siena) nicht gleichkommen würde. Auf derOst- und Westseite wird diese Ebne durch Bergketten begrenzt,wenig höher als Monte San Giuliano bei Pisa, die westlicheKette namentlich, an deren Fuß ich mich befinde, bis hochhinauf angebaut, bis zur Hälfte der Höhe Weinberge, darüberhinaus theils Kastanien theils Tannen. Wo die Ebne, mitdem Fluß in der Mitte, am schmälsten ist, hat sie immerwenigstens zehn Millien Breite, so daß die mir gegenüber-liegenden Berge des rechten Ufers, welche höher und ernstererNatur sind als die linksrheinischen,, dem über die weite Flächehinwegschauenden Auge einen Ruhepunkt bieten, ohne nahegenug zu sein um durch Strenge zu bedrücken. Martinsburgliegt auf einer Erhöhung, ungefähr wie das Testa'sche Hausam Pisaner Berg und der Straße nach Lucca. Diese geringeErhöhung reicht hin einen vollen Überblick zu gewähren, undich sehe Altbreisach wie man. Siena von Montechiaro sieht,während die Entfernung mindestens fünfzehn Millien beträgt."
Zur Zeit als Alfieri diesen Brief schrieb, war die Freundinauf dem Wege nach Paris. Der Dichter verbrachte in Mar-tinsburg, wohin er seine Pferde aus Pisa kommen ließ, wie