Anmerkung.
Die bei der Ausarbeitung vorstehender Geschichtserzählung benutztenQuellen und Hülfsmittel sind größtentheils erst in jüngster Zeit zugäng-lich geworden. Nur ein Theil der Correspondenz König Gustav's lll.war in der höchst unvollständigen Sammlung seiner Schriften (LoritsxolltignW eto. äs Oustave HI, 5 Bde., Stockholm 1805) auf sehr un-befriedigende Weise veröffentlicht worden, ohne daß man, wovon ja damalsüberhaupt kaum die Rede war, an die Archive recurrirt hätte. VomJahre 1864 au brachten der 2. bis 5. Band von F. Feuillet deCouch es' Iwuis XVI, Naris Xutolnette et Uaäams Llisabstü, einWerk, welchem, um einiger in dem 1. Bande enthaltenen apokryphen, manweiß nicht wie entstandenen Briefe der Königin willen (vgl. H. v. Sybelim 13., 14., 16. Bande seiner Historischen Zeitschrift), in Deutschlandkaum die gebührende Beachtung zu Theil geworden zu sein scheint, eineMenge wichtiger, meist die Beziehungen des schwedischen Königs zu Frank-reich und zu den französischen Angelegenheiten in der Revolutionszeit er-läuternder, dem schwedischen Reichsarchive entnommener Briefe und Do-cumente, welche durch die von A. v. Arne th und A. Geffroy heraus-gegebene dreibändige Correspondenz der Königin mit ihrer Mutter undGraf Mercy d'Argentean noch gemehrt wurden. In dem von Arneth,Wien 1869, herausgegebenen Briefwechsel zwischen Joseph II. und Katha-rina II. kommt einzelnes aus Gustav III. Bezügliche vor. Das Verhält-niß desselben zu Frankreich war von L. Leouzon le Duc, dem Ver-fasser einer Literärgeschichte des Nordens und eines Buches über Finnland,in: Oustave III, roi äs Lusäe, Paris 1861, dann von Geffroy ineinem in der lisvus äss äsur mouäes gedruckten, im Jahre 1864 inUpsala in schwedischer Sprache erschienenen Aussatz erläutert worden, auswelchem nachmals das zweibändige Werk: üustavs III et In 6our äsGraues, Paris 1867, erwuchs. Die schon ansehnliche Zahl amtlicherwie vertrauter Papiere wurde gemehrt durch die vorrssxouäauoe äixlo-watigus äu Larou äs LtasI-IIolstsiu ambassaäsur äs Lusäs en Graues