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Kleine historische Schriften
Entstehung
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Als die französische Revolution und mit ihr die Emigrationbegann, befand die Reichsstadt sich in unvortheilhaftester Lage.Die Religionswirren und deren militärische Folgen hattenihren Wohlstand tief erschüttert. Die Verfassung war derForm nach diejenige, welche um die Mitte des 15. Jahrhun-derts die Verwaltung dem einen lebenslänglichen Rath bil-denden Patriciat aus der Hand genommen und den Zünftenüberliefert hatte, und nach wiederholten Kämpfen und Wechselnseit dem Jahre 1513 in Kraft geblieben war. Vierzehn, zuden bürgerlichen Rechten befähigende Zünfte die auch den Adeleinschlossen, ein jährlich zur Hälfte sich erneuernder großerRath und ein jährlich durch diesen zu wählender kleinerRath, an dessen Spitze die beiden regierenden Bürgermeisterstanden, von denen der eine aus den Mitgliedern des hohenSchöffen- oder kaiserlichen Gerichts, der andere aus den ade-ligen oder angesehenen Bürgern gewählt wurde. Im Verlaufder Zeiten war aber die wirkliche Gewalt mehr und mehran Einzelne, sei es Personen oder enge Genossenschaften ge-kommen, die sich in den einflußreichen Aemtern ungeachtet derjährlichen Neuwahlen zu halten wußten. Die darüber ent-standenen Parteikämpfe, welche seit längerer Zeit die Bürger-schaft in zwei Lager schieden, in denen man um die Wette inBezug auf die Mittel nicht wählerisch war, da wie gewöhnliches sich nicht blos um Abstellung wirklicher Verfassungsmängelund schreiender Misbräuche, um das Ende von Vetterschaftund Camaraderie, sondern ebenso um das Iwvs-toi vour aus is