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Kleine historische Schriften
Entstehung
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IV.

Die Erinnerungen an Paris und Versailles blieben beiGustav III. lebendig. Die Correspondenz mit mehren derDamen, deren Gesellschaft ihn entzückt hatte, trug nicht wenigdazu bei. Außer der Gräfin Boufflers pflegten ihm die Grä-finnen von der Marck und von Egmont zu schreiben; Letzteregab ihm Nachricht von Allem, was 1a Oour et 1a Ville inBewegung setzte.Ich sehe", schrieb er, Drottningholm15. August 1778, an den Grafen nachmaligen Fürsten vonHessenstein, Gouverneur von Schwedisch-Pommern (natürlichenSohn König Friedrich's, des Schwagers Carl's XII.), daß Sienach Spa gehen.Ich beneide Sie um das Wiedersehenunserer schönen pariser Bekannten. Wenn Sie Madame deGuemenöe (Rohan) begegnen, bitte ich Sie, sich bei ihr zuerkundigen, ob sie sich eines gewissen Grafen von Gotlanderinnert, den sie gelegentlich in Versailles gesehen und mit demsie im Petit-Luxembourg soupirt hat. Sagen Sie ihr, ersende ihr durch Sie viele Grüße." Und am 6. October des-selben Jahres an den Botschafter in Rußland General BaronStedingk, der sich in Paris befand:Ich beneide Sie umdas Vergnügen, mit Madame de Boufflers zusammen zu sein.Nur sie und einige Freunde, welche ich in Frankreich gelassenzu haben glaube, könnten mich wünschen lassen, Paris wieder-zusehen, denn Alles, was man von dort berichtet, mißfälltmir auf's höchste. Weder Anstand noch Höflichkeit mehr.Haben diese liebenswürdigen Franzosen vergessen, daß sie davoneinst Muster waren?" Eine einigermaßen ausfallende Bemer-