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Kleine historische Schriften
Entstehung
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227
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Anmerkung.

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Die S. 175 ff. erwähnte und benutzte Relation über Victor Ama-deus und seinen Hof, deren Original sich im Besitz des Grafen FrancescoLuigi Guicciardi zu Modena befindet, wurde unter dem Titel:iOa6orts äi l'orino usi 1703 Rslaräone äs! 6o. Ora-iio Ouieoiaräi iuvintostraoräinario äi Linaiäo Duos, äi Lloäsna a Vittorio tlmeäso II.vnoa äi Lavoia " nebst Erläuterungen und Briefen gedruckt vom MarcheseGiuseppe Campori in ^.tti o Usmorie äolls R. Oexutariioni äistoria xatris. äsli' Lmilin, Serie II, Bd. I, Modena 1877. Wie mandamals in Italien reiste, zeigt Guicciardi's Jtinerar seiner Rückfahrt.Am 19. Februar verließ ich in einer Postchaise Turin und war Abendsin Vercelli, am 20. in Mailand, am 21. in Piacenza, am 22. in Abbadiaum den Taro (zwischen Borgo San Donino und Parma) passiren zukönnen, am 23. in Reggio, am 24. in Modena." Summa Summarumsechs Tage für die Strecke die man heute, über Asti und Alessandria, insechs Stunden neunzehn Minuten zurücklegt.

Über die Ferreri von Mondovi, die Familie des Marchese d'Ormea,die mit den Braucas von Avignon und den Ferreri della Marmora ver-schwägert ist, vgl. Cibrario I'amiAüs nodili u. s. w. S. 119121.Über D'Ormea's spätere bedeutende Thätigkeit vgl. Carutti's Ltoriaäsl rsZno äi 6ario Lmanusis III., Turin 1859. Erst unter dem zweitenKönige ist diese Thätigkeit selbständig geworden. Der große Unterschiedzwischen Victor Amadeus und seinem Sohne besteht darin, daß jener sichseine Minister herangebildet, dieser Lehrmeister in ihnen gehabt hat, wieer denn, so lange D'Ormea lebte, ganz unter dessen Einflüsse gestandenist, was allerdings unter dem Nachfolger, Bogino, nicht in gleichem Maßeder Fall gewesen ist. D'Ormea, dessen Fähigkeiten und Verdienste nichtin Abrede zu stellen sind, ist ein sehr unbeliebter Mann gewesen, kalt,hart, hochfahrend, dem Ehrgeiz alles zu opfern geneigt. Man hat ihmdie Gefangenschaft des neapolitanischen Historikers Pietro Giannone nichtvergessen, welcher, durch niedern Kunstgriff auf savoyisches Gebiet verlocktohne gegen diesen Staat etwas verbrochen zu haben, nach vieljährigerHast in der turiner Citadelle gestorben ist. Ja man hat gesagt er habedie Hand dazu geboten, um sich die Gunst Roms zu erwerben, woGiannone begreiflicherweise gehaßt und gefürchtet war, und die Cardinals-würde zu erlangen I Ist es wahr, was dahingestellt bleiben mag, sowäre D'Ormea nicht der erste noch einzige Gegner Rom's gewesen dernach dem rothen Hut gestrebt hätte, nicht der einzige der ihn erlangthätte, wäre sein Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Canalis vonCumiana, über welche der Cavaliere Vincenzo Promis, Bibliothekar derköniglichen Privatbibliothek zu Turin, mir Nachrichten gegeben, starbenaus in dem obengenannten Grasen Giacinto, Gemal von Maria EleonoraGiulia Alfieri di Cortemiglia, der Schwester des Dichters, der ihrer inseiner Autobiographie wiederholt gedenkt, und Neffe der Marchesa di

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