IV. Schlußbetrachtungen.
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mittelbarem Anschluß an das Regiment Nr. 57, in gleicher Frontmit diesem Regiment und ihm nur um Weniges voraus, zum An-griff angetreten, wie verschiedene berittene Offiziere der beiden Regimenterbekundet haben. Bei der Beschreibung des Angriffs wurde schon berichtet,daß sich Schützen der 10. und 3. Kompagnie des Regiments Nr. 16 in demWiesengrunde nordöstlich Mars la Tour mischten, und die zweite Staffel desI. Bataillons mit den vorderen Füsilier-Kompagnien auf der Schluchtsohlezusammentraf. Schon hieraus geht hervor, daß beide Bataillone und somitauch das Regiment im Zusammenhänge gefochten haben; weitere Beweisedafür liefern die Berichte der Truppe und der Augenzeugen. Das Kriegs-tagebuch der 7. Kompagnie des Regiments Nr. 16 bemerkt: „Die Kompagniewartete in einer tiefen Geländefalte nordöstlich Mars la Tour, bis dasganze Regiment Nr. 16 rechts von ihr aufmarschirt war." DerGefechtsbericht des Füsilier-Bataillons des Regiments Nr. 16 sagt: „Als dasBataillon ein paar hundert Schritte östlich von Mars la Tour die nach Metzführende Chaussee überschritt, zog es sich mit der 10. und 11. Kompagnie inKompagnie-Kolonnen auseinander und ließ die 9. und 12. Kompagnie alsHalbbataillon folgen. Von der Südseite des Dorfes kam die 2. Kom-pagnie des Regiments mit Schützen vor in demselben Moment an,so daß die Schützen dieser drei Kompagnien" — der 10., 11. und 2. —„in einer nordöstlichen Richtung sich halbrechts ziehend, die vor-liegenden Höhen zu erreichen suchten. Westlich davon schlossen sich Schützenanscheinend anderer Kompagnien des I. Bataillons an." Premierlieutenantv. Nerse, Führer der 3. Kompagnie des Regiments Nr. 16, erklärt: „Ichkam als Erster, meinem ausgeschwärmten Zuge voraus, am östlichen Aus-gange von Mars la Tour an. In den Grund nordöstlich des Dorfes reitend,sah ich rechts von meinen Schützen, die sich durch eine Hecke arbeiteten, dieKompagnien v. Ascheraden (10.) und Schultze (11.) in ganz geringer Ent-fernung ebenfalls an Hecken, die beiden Hauptleute persönlich." In Ueber-einstimmung hiermit heißt es in den Auszeichnungen des Hauptmanns Schultzevom September 1870: „In Kompagnien auseinandergezogen, erwartetenwir hier am östlichen Ausgange des Dorfes . . . voll Ungeduld ... dasZeichen zum Angriffe,.der sich durch die Schwierigkeiten des Auf-
marsches wohl verzögert haben mochte.*) Unser Kommandeur, weit voraus,leitete mit Ruhe und Kaltblütigkeit das Vorgehen seines Regiments." DieseBelege dürften erweisen, daß die behauptete Verzettelung der Brigade nichtstattfand.
Im Gegensätze zu der Anschauung, daß der rechte Flügel erst in dem
*) Diese nicht zutreffende Annahme des Hcmptmanns Schultze erklärt sich dadurch,daß H./16 in fortgesetzter, nur durch einen kurzen Halt bei Mariavills Ferme unter-brochener Bewegung geblieben war, und Hauptmann Schultze von der längeren Rast derBrigade am Aufmarschpunkte nichts erfahren hatte.