I. Der Anmarsch des X. Armeekorps zur Schlacht rc.
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Richtung des Kanonendonners über Friauville auf Ville für Aron abzurücken.Während des Marsches wurden auf der südlichen Straße Metz—VerdunStaubwolken beobachtet, die das Anrücken Preußischer Verstärkungen zu ver-künden schienen.-) Sichere Nachrichten waren von den anfklärenden Abtheilungennicht zu erhalten. General du Barail sah sich daher bewogen, von Billesnr Aron auf das Bois de Greysre auszuweichen und an dessen Südrande,beiderseits der einspringenden Lichtung, auf der die Artillerie ihren Platzfand, eine Bereitschaftsstellung zu nehmen. Eine Eskadron Chasseurs d'Afriqnebesetzte das Wäldchen bei La Grange Ferme.**)
Bald darauf wurden die vorgesandten Patrouillen von PreußischerKavallerie znrückgedrängt, denn Graf Brandenburg hatte auf die Meldungvom Erscheinen des Feindes bei Ville snr Aron seine fünf Eskadrons westlichder Straße Mars la Tour—Jarny vorgeführt. Während die beiderseitigenPlänkler sich herumschossen, blieben die Garde-Dragoner in Höhe von Villesnr Aron beobachtend halten. Der Gegner nutzte seine Ueberlegenheit nichtaus, sondern verharrte nnthätig in der genommenen Aufstellung. Gegen2^/4 Uhr fuhr feindliche Artillerie unter dem Schutze starker Kavallerie aufden Höhen zwischen Bruville und Greysre Ferme auf und zwang die Garde-Dragoner, ihren vorgeschobenen Posten zu räumen.
Die hier auftretenden Truppen des Gegners gehörten dem 4. Korpsan. Dieses hatte in der Nacht vom 15. zum 16. August zwischen Woippyund Metz gelagert mit Ausschluß der Division Lorencez, die in den Eng-wcgen zwischen Lorry, Plappeville und Tignomont durch zahlreiches Armee-fnhrwerk am Weitermarsche gehindert worden war. General Ladmiraultsollte sein Korps nach Donconrt führen. Er wählte hierzu ans eigene Ver-antwortung die Straße nach Briey, da die südlicheren Verbindungen völligverstopft waren; nur der Division Lorencez befahl er, über Gravelotte nachDonconrt zu marschiren. Die Kavallerie-Division Legrand brach 4 Uhrmorgens von Le Sansonnet auf; ihr folgten, um 6 Uhr von Woippy an-tretend, die Reserveartillerie und dieser die Divisionen Grenier und Cissey.
Der von Südwesten herüberschallende Kanonendonner der begonnenenSchlacht veranlaßt die vorderen Theile des Korps, in dieser Richtung von derMarschstraße abzubiegen. So schlug die Kavallerie-Division Legrandvon St. Ail die Straße nach Verneville ein, traf bei diesem Dorfe dieDivision Nayral vom 3. Korps im Biwak und verblieb einstweilen bei ihr.Die Reserveartillerie befand sich um 9'/s Uhr morgens bei Ste. Marieaux ChLnes, als ihr Kommandeur den beschleunigten Vormarsch der Gefechts-
P Die Staubwolken rührten vom Marsche der 4. Eskadron 2. Garde-Dragoner-Negiments her. Die Patrouillen der nachfolgenden 5. Eskadron desselben Regimentsbeobachteten gegen 2 Uhr nachmittags diejenigen Staubwolken „in der Bewegung vonNordwest nach Südost", die der Marsch des Generals du Barail hervorrief.
Vergl. Plan 1.