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es den Platz und Rang, den es einst in der Welt eingenommen, siel*unrechtmässig angeeignet. So hat denn auch Herr Renan, glaubenwir, nicht gesucht, den Ruhm der Araber, der ja unzerstörbar ist,zu zerstören; er hat sich bestrebt, die historische Wahrheit zu ent-decken und sie denjenigen zur Kenntniss zu bringen, die sie nichtkennen, gleichwie denjenigen, welche in der Geschichte der Völker,und namentlich der Civilisation, die Entwicklung der Religionenerforschen. Ich beeile mich, von vornherein anzuerkennen, dassHerr Renan dieser so schwierigen Aufgabe in wunderbarer Weise-gerecht geworden ist, indem er gewisse Thatsachen beibrachte,welche bis heute unbeachtet geblieben waren. Ich finde in seinerRede bemerkenswerthe Betrachtungen, neue Gesichtspunkte undeinen unbeschreiblichen Reiz. Indessen, ich habe nur eine mehroder weniger getreue Uebersetzung seines Vortrages vor Augen..Wenn es mir gestattet wäre, ihn im französischen Text zu lesen,,so hätte ich wohl tiefer in die Gedanken dieses grossen Weisen ein-dringen können. Möge er meinen ehrerbietigen Gruss als eine ihmgebührende Hochachtung und als das aufrichtigste Zeichen meinerBewunderung empfangen. Ich muss bei dieser Gelegenheit ihmsagen, was Al-Mutenaby, ein Dichter, der die Philosophen liebte,,vor einigen Jahrhunderten an eine hochgestellte Persönlichkeitschrieb, deren Thaten er verherrlichte: „Empfange,“ sagte er zu-ihm, „das Lob, das ich Dir zu geben vermag; nöthige mich nicht,.Dir das Lob zu ertheilen, das Du verdienst.“
Der Vortrag des Herrn Renan enthält zwei Hauptpunkte. Derausgezeichnete Denker hat sich zu beweisen bestrebt, dass die maho-medanische Religion ihrem eigentlichen Wesen nach der Entwick-lung der Wissenschaft widerstrebe, und dass das arabische Volkseiner Natur nach weder den metaphysischen Wissenschaften nochder Philosophie zugeneigt sei. Diese kostbare Pflanze, scheint HerrRenan zu sagen, verdorrt in mahomedanischen Händen, wie unterdem glühenden Hauch des Wüstenwindes. Nachdem man den Vor-trag zu Ende gelesen, drängt sich Einem indessen die Frage auf,ob das Uebel einzig und allein von der mahomedanischen Religion
selber oder von der Art und Weise ihrer Verbreitung in der Welt,
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