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2 (1811)
Entstehung
Seite
305
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gebäude eine noch viel ausgedehntere Größe hat,als der erste Blick auf die unzähligen Sterneuns schon vermuthen ließ. Und solcher Stersncnsysteme giebt es unzählige! Nur wenigeGegenden des Himmels hat man erst genaueruntersucht und schon Tausende gefunden, welcheMenge mag also, unscrm Auge erreichbar, nochin den ununtersuchten Gegenden des^ Himmelsstehen, und welche größere Menge würden nichtstärkere Instrumente uns entdecken lassen!

So führt uns also, selbst die angestreng-teste Forschung nicht ans Ende, sondern erwei-tert nur unsre Begriffe von der Größe desWeltgebäudes, dessen Unendlichkeit kein Augezu überschauen und kein menschlicher Geist zufassen vermag. Schon der gewöhnliche Anblickdes Sternenhimmels erfüllt uns mit Erstaunen,schon da scheint uns das Heer von Welten,welches uns umgiebt, zahllos und unermeßlichzu sein; aber was sind die Tausende von Ster-neu, die das bloße Auge erblickt, gegen dieMillionen, welche sich dem geschärften Blickezeigen, und gegen die unendlichen Heere, dieso entfernt sind, daß kaum die vereinigten

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