Z04 Fünf und fünfzigster Brief.
darauf machen, in welchen ungeheueren Fernenuns dieses vereinigte Licht vieler Sterne nochsichtbar bleiben kann. Nach Hcrschels sehr wohlbegründeten Vcrmuthungen ist das zahllose Heervon Sternen, die wir in einer heitern Nachtsehen, nichts mehr als ein solcher Nebelfleck,deren wir Tausende am Himmel finden: dasheißt, wenn wir uns auf den Sternen einessolchen Nebelfleckes befänden, so würde dieMenge von Sternen, die uns jetzt den gan-zen Himmel erfüllen, in den engen Raum einesNebelfleckes zusammcngerückt sein, und mit demmatten Glanze erscheinen, den uns die Nebel-flecke zeigen. Jene blassen Fleckchen sind alsoaus vielen tausend Sternen zusammengesetzt,deren vereinter Glanz zu schwach ist, um dasbloße Auge zu rühren, und die daher nur mitguten Fernrohren sichtbar werden, und nurdurch sehr vorzügliche Instrumente so erschei-nen, daß wir einzelne Sterne in diesem Ge-dränge von Lichtpünctchcn wahrnehmen können.Es läßt sich also leicht erachten, daß diese Stcr-nensysteme sich vermuthlich in mehr als hunbert-tausendmal größerer Entfernung als der nächsteFixstern befinden mögen, und daß das Welt-
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