Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
71
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Vier und dreißigster Brief. 71

abnimmt, so wachst die Entfernung umkennt man also einmal aus Beobachtung derParallaxe die Entfernung des Mondes für einegewisse scheinbare Größe, so läßt sie sich auchfür jede andre scheinbare Größe bestimmen.Beobachten wir nun die Größe des Mondesvon L aus immer, wenn wir ihn in der Höhewie ^ sehen, so können wir in der Zeichnung(Fig. 43 ) den Winkel zwischen DI' undein für allemal zeichnen, immer die Größegeben, welche der Erdhalbmesser haben soll,und LI* verhältnißmäßig so groß nehmen,als der jedesmaligen Entfernung des Mondesvon L angemessen ist; dann giebt die LinieI'-ir die Entfernungen des Mondes vom Mit-telpunkte der Erde an, und diese Entfernungist aus meiner Beobachtung in L eben so gutbekannt, als wenn ich sie unmittelbar von ^aus bestimmt hatte.

Nach dieser Vorrede komme ich wiederzurück auf die Frage, ob der Mond immergleich entfernt vom Mittelpunkte der Erbe bleibt,oder welche Dahn er um die Erde durchläuft?Beobachtet man den Mond von Tage zu Tage