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1 (1811)
Entstehung
Seite
211
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Sechs und zwanzigster Brief. 2n

dem Sesebühl stehen. So also ließ sich bei jederBeobachtung bestimmen, ob eine von Benzen-berg beobachtete Sternschnuppe mir da erschei-nen konnte, wo ich zu ohngefähr gleicher Zeiteine gesehen hatte, und diese Bestimmung gabeinen hohen Grad von Gewißheit für die Iden-tität der beobachteten Sternschnuppe, weil derStreif am Himmel, wo ich möglicher Weisejene Sternschnuppe sehen konnte, nur einen klei-nen Raum in Vergleichung der ganzen Himmels-kugel ausmachte. Diese Beobachtungen führtenuns zu der Gewißheit, daß die Sternschnuppenin Höhen von 3 bis mehr als 30 Meilen ober-halb der Erde entstehen und verschwinden, unddaß es möglich sei, manche derselben an Orten,welche mehrere hundert Meilen von einanderentfernt liegen, zu sehen, da wir selbst eine be-obachtet haben, die ohngefähr in Ungarn imZenith stehen mußte, und uns gleichwohl nochgrößer als der Jupiter erschien.

Diese Beobachtungen zeigen Ihnen außerdem, wozu ich sie eigentlich hier anführe, auchnoch das, daß die Sternschnuppen wirklich zuSignalen für die Längcnbestimmung dienen kön-nen, indem cs möglich ist, mit großer Gewiß-