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1 (1811)
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203
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Fünf und zwanzigster Brief. 203

(Fig. 28) äcda fortgingen, und bei a insAuge kamen.-Doch ich muß von die-

sen Beobachtungen, über die ich zwar noch vielessagen könnte, hier abbrechen, weil ich sonst zuweit von meinem eigentlichen Ziele abkommenmöchte.

Von dieser Brechung der Strahlen rührt esauch her, baß der Erdschatten bei Mondfinster-nissen selten ganz schwarz erscheint, sondern derMond selbst im Scharren ein kupferfarbenes Lichtzu behalten pflegt. Die von der Sonne kom-menden Strahlen beugen sich nämlich inder Erdatmosphäre, etwa so wie Fig. 29 zeigt,es verkürzt sich daher der Erdschatten, und esgelangt dadurch auf die Puncte des Mondesetwas Licht, wo dunkler Schatten sein sollte.Noch über eine andre sehr bekannte Erscheinung,die zwar nicht so sehr von der Brechung derLichtstrahlen herrührt, aber doch in der Atmo-sphäre ihren Grund hat, nämlich über die Däm-merung, muß ich hier einige Worte sagen. Hättedie Erde keine Atmosphäre, so würde es ganzdunkel bleiben bis zum wirklichen Aufgange derSonne, und also ein plötzlicher Uebergang vongänzlicher Dunkelheit zur vollkommnen Helle