Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
190
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iyO Vier und zwanzigster Brief.

gießt. Aber weil das Quecksilber an sich weitschwerer ist als Wasser, so erreicht das Queck-silber in der Röhre lange nicht mit dem Wasserim Gefäße gleiche Höhe; sondern wenn dasQuecksilber zum Beispiel bis e hinabgcdrückt,also bis L gestiegen ist, so steht das Wasser vhn-gefähr 14 mal so hoch über e als das Queck-siber über der durch e gezogenen HorizontallinieKA, weil das Quecksilber etwa 14 mal soschwer als Wasser ist. So dient also die Höhedes Quecksilbers in einem Schenkel der Röhreoberhalb der Oberfläche desselben im andernSchenkel zur Abmessung des Druckes, welchendas Wasser in e ausübt; und was auch für eineFlüssigkeit im Gefäße enthalten sein mag, sokann man doch mit Gewißheit wissen, daß derDruck desselben auf « gleich groß ist, wenn dieHöhe gleich ist, zu welcher die eine OberflächeF des Quecksilbers sich über die andere e erhebt.

Wenn oberhalb k ein von Luft leerer Raumwäre, und auf « drückte bloß die Luft: so würdeebenfalls die Höhe von k über A, den auf swirkenden Druck der Luft angebcn, weil es jaauf die Weite des Gefäßes ab gar nicht an-kömmt, und wir also statt dieses Gefäßes die