182 Drei und zwanzigster Brief.
dem dies geschehen ist, wählt man sich einenPunct O, den man von den Enden der gemesse-nen Linie, welche man die Staudlinie zu nen-nen pflegt, gut sehen kann, und bestimmt nundie Winkel, welche Linien von O nach undnach 6 gezogen mit der Standlinie machen.Durch diese Messungen ist man schon im Stande,die genaue Lage des Punctes D zu bestimmen.Zeichnet man nämlich auf dem Papiere eine will-kührliche Linie ac>, die den Meridian ^.6 ver-stellen soll, und zieht gegen denselben eine Liniesb, die eben den Winkel mit ihr macht, wel-chen -4,6 mit dem wirklichen Meridiane bildet,so stellt diese in der Zeichnung vor; mannimmt nun nach einem kleinen, aber genauenMaaßsiabe, wo z. B. i Zoll ivoo Fuß vor-stellt, ad so lang, als in wirklichenFußen gefunden ist, und hat so im Bildeden Punct 6; man zeichnet dann an dieEndpuncte die Linien aä, dä, so daß sie mitad die Winkel machen, welche die wirklichennach O gezogenen Linien mit der Standliniemachten, so ist ä das genaue Bild des PunctesO, und man kann durch die Zeichnung angeben,neben welchem Puncte 6 des Meridianes O