Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
181
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Drei und zwanzigster Brief. iZr

chercn Falle vorher kennen zu lernen. Ich hoffe,daß Ihnen dieses nicht unangenehm sei» wird.

In einem meiner ersten Briefe stellte ichIhnen die Messungen, die man zu Bestimmungder Figur der Erve angestellt hat, so vor, alsob man nur so unmittelbar mit dem Meßstabeoder der Meßkette einige Grade weit genaunach Süden eine Linie gemessen, und an beidenEndpuncten die Lage des Zcnilhs oder die geo-graphische Breite bestimmt hatte. Ich konntedamals die Methode dieser Messung unbestimmtlassen, weil es mir nur auf das Resultat ankam;lassen Sie uns jetzt sehen, wie man wirklichhierbei verfährt, und wie man cs anfängt, sogroße Entfernungen völlig genau zu bestimmen,ohne sie doch unmittelbar abzumcssen. Neh-men Sie an, man wolle ein ansehnliches Stückdes durch ^ gehenden Meridianes L abmes-sen (Fig. 21); es ftl aber dieses wegen Berge,Flüsse oder andrer Hindernisse nicht unmittelbarmöglich; dagegen sei eine zur unmittelba-ren Abmessung bequem liegende Linie: dannwird man diese zuerst mit Meßstangen sehrgenau abmessen, und den Winkel, welchen siemit dem Meridiane macht, bestimmen. Nach-