Vierzehnter Brief. m
rücken, und sie eine Zeit lang ganz oder zumLhcÜ verdunkeln, je nachdem er grade überdem Mittelpüncte, oder etwas oberhalb oderunterhalb desselben vor der Sonne vorübergeht. Und grade alles dieses stimmt mitdem, was man bei Sonnenfinsternissen beob-achtet, völlig überein; welches uns dann be-rechtiget, den Mono wirklich für den Körperanzunehmen, der die Sonnenfinsternisse bewirkt.
, Auch die Mondfinsternisse lassen sich ausdem, was wir nun schon wissen, leicht erklä-ren. Steht (Fig. i6) die Sonne in L, dieErde in so muß die Erde nach H zueinen Schatten werfen; und wenn dieser weitgenug bis an den Mond reicht, so muß erden Mond verdunkeln, wen» dieser sich in b'befindet, das ist grade wenn er voll ist.Hieraus wird es also einleuchtend, warumMondfinsternisse nur beim Vollmonde möglichsind, warum der nach Osten hin rückendeMond an der Ostseite zuerst verdunkelt wird,und auch, warum diese Verfinsterungen nurdann eintreten, wenn der Mond beim Voll-monde dem Knoten nahe ist, weil nämlich