Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
110
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Vierzehn rer Brief.

der Mond beim Neumonde in dem andernKnoten, diesem grade gegenüber steht, bas istim November. Blieben nun die Knoten ganzunverrückt immer beim Siebengestirn und indem entgegengesetzten Puncte: so würben inallen Jahren die Sonnenfinsternisse bloß in jeneJahreszeiten fallen. Aber die Dahn des Monrdes ist nicht so unveränderlich, als die Bahnder Sonne, und die Knoten rücken regelmä-ßig jährlich auf der Ecliptik fort, und deswe-gen kommen die Sonnenfinsternisse in verschie-denen Jahren zu ungleichen Jahreszeiten; aberimmer dann, wenn der Mond im Neumondedem Knocen nahe ist.

Wie die Erscheinung einer Sonnenfinstcrnißbeschaffen sein muß, wenn wir annehmen sol-len, daß der Mond sie bewirke, werden Sienun selbst angeben können. Die Sonnenfin-sternisse müssen sich nur zur Zeit des Neumon-des ereignen, und nur dann, wenn die Sonnein der Nähe des einen Knotens der Mond-bahn ist; bei der Sonnenfinstcrniß muß derMond als eine runde, dunkle Scheibe vonWesten nach Osten vor der Sonne vorbei