ic/o Vierzehnter Brief.
sichern Hoffnung trösten, daß es doch derrechte Weg ist, der ihn endlich dahin dringenmuß, wohin seine voraus eilenden Wünscheihn wohl früher tragen möchten, als seineschwachen Füße? — Und wie wird es dennuns gehen, meine liebe Freundinn? — auchunser Ziel ist noch entfernt, und Ihr Führerversteht cs nicht genug, den öden Weg mitBlumen zu bestreuen, und mit freundlich heitfender Hand Ihnen den mühsamen Weg zuerleichtern. — Und eben deswegen treibt michein innerer Drang zu eilen, um wenigstensbald zu etwas Angenehmern zu kommen, undIhnen zu zeigen, wohin denn dies alles führt.
-Die Gegenstände, womit ich Sie heute
z» unterhalten denke, gehören, hoffe ich, nichtzu den unangenehmsten.
Ich habe Ihnen in den letzten Briefen denWeg gezeigt, welchen Sonne und Mond beiihrem Fortrücken unter den Sternen nehmen;jetzt wollen wir sehen, wie der Mond sichzeigt, wenn er der Sonne nahe, oder wenner weit von ihr entfernt am Himmel steht,und diese Betrachtung wird uns lehren, daßder Mond uns bedeutend näher ist, als die