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Vierzehnter Brief.
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Sie werden sich wohl wundern, meine wertheFreundinn, daß ich mit so gewaltigem Eiferin meinen astronomischen Betrachtungen forüfahre; — so häufig, und so lange Briefehaben Sie gewiß nicht erwartet, und ich ge-stehe Ihnen, daß ich nicht wenig in Sorgen 'bin, ob ich Sie auch ermüde, zumal da ichkürzlich keine Nachrichten von Ihnen erhaltenhabe. Aber es geht mir, wie dem Wandrer,der noch fern vom Ziele seiner Tagereise, durchdie Furcht, daß er es nicht erreichen möge,angcspornt, seine Schritte beschleunigt, um jetztnoch die Kräfte, welche er in sich fühlt, zunutzen; die Haide breitet sich noch unendlichum ihn aus, auf jedem Hügel, den er ersteigt,hofft er das Ziel seines Weges wenigstens in derFerne zu erblicken, aber immer hebt der breiteBergrücken sich höher, und begrenzt seine Aus-sicht. — Wird er nicht endlich ermattet undhoffnungslos hiusinken? — oder wird er mn-thig jede Höhe erklimmen, unverdrossen denbeschwerlichen Weg fortschreiten, und sich der