Zehnter Brief. 6.)
wie viel dieser Stern vom Zcnith abständc, weilder Vogen 6 k im Kleinen grade eben das ist/was am Himmel der Zwischenraum zwischendem Zcnith und dem Sterne/ den man in derMitte des Fernrohres sieht. Bei den Beobach-tungen hat man cs bequemer gefunden/ demInstrumente nicht die hier ( Fig. ro ) gezeichneteStellung zu geben/ sondern vielmehr die inFig. 11 gezeichnete; Sie übersehen aber leicht/daß auch hier/ wenn vcrtical gestellt ist/ derBogen L L angicbl/ um wie viel der Stern/den man von L aus im Fernrohre 8 sieht/vom Zcnith entfernt stehe. Diese Einrichtungist deswegen bequemer/ weil man nun/ indemman bei L ins Fernrohr sieht / auch gleich dichtdaneben die Größe des Bogens angemerkt findet/statt daß man bei der erstem Einrichtung immererst vom einen Ende des Fernrohres zum andernhatte gehen müssen/ welches/ zumal bei großenInstrumenten / keine so ganz leichte Sache ist.
Da unter den verschiedenen Abständen vomZcnith/ welche ein Stern erreicht/ derjenige amwichtigsten ist/ welchen er bei seinem höchstenStande oder dann hat/ wenn er im Meridianedes Himmels ankömmt: so hat man auf vielen
Astronom- I, 2