Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
40
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Siebenter Brief.

Linie von diesen Sternen kaum merklich sein.Dieser Umstand, daß die Sterne so sehr ent-fernt sind, giebt uns also ein Mittel an dieHand, zu bestimmen, um wieviel die Richtungder nach dem Zenith gezogenen Linie sich ändert,indem man von einem Orte zum andern reist.Ich will zuerst bloß von den von Norden nachSüden gerichteten Reisen reden, und voraus-setzen, daß der Reisende grade dann immerseine Beobachtungen anstellt, wenn ein bestimm-ter Stern, ich will annehmen, die Ziege, andem Orte, wo er abreiste, im Zenith steht. Inmeiner Zeichnung mag (Fig. 5) ^ den Ortbedeuten, von wo er ausreiste, und dienach dem Zenith desselben gezogene Linie; dannwird der Beobachter, wenn er in 6 angekom-men ist, die Ziege nach der Richtung 6 k sehen,wenn er sie zu eben der Zeit beobachtet, da siein im Zenirh steht; und wenn er jetzt durchHülfe irgend eines Instrumentes den Winkel ab-messen kann, welchen die nach der Ziege gezo-gene Linie 6 k mit der nach seinem Zcnith gezo-genen Linie 6 O macht, so giebt dieser Winkelgenau an, um wie viel sein Zenith sich verrückthat, oder wie viel die Krümmung der Erde auf