Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
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Erster Brief.

Und welchen Tag könnte ich dann zu diesemVersuche besser wählen, als den heutigen?Der heitre Himmel, die milde Luft, die riefe,nur durch ein leises Rauschen deS Meeres un-tcrbrochne Stille, die mich in dieser schönenNacht umgiebt, alles scheint mich dazu auftzufordern. O! ständen Sie jetzt neben mir,könnte ich mit Ihnen hinaufblieken zu diesemreichen Gewölbe, auS dessen tiefsten FernenSonnen über Sonnen zu uns herabschimmern,mit Ihnen das Entzücken über diese himmlischeAussicht theilen, und in Ihrem Auge die Ruhelesen, welche das Herz deS-edleren Menschenerfüllt, wenn die Stürme deS Tages in ihmund um ihn schweigen, und er, erhoben durchdie heilige Stille der Nacht, in sich einen Him-mel findet, gegen welchen der glänzende Himmelüber ihm doch nur irdisch ist.

Aber waS ist es denn, waS unS bei demAnblicke des Sternenhimmels so feierlich ansspricht? Es scheint sich hier vieles zu verei-nigen, waS schon einzeln fähig wäre, inunS eine heitre.Ruhe, frohes Erstaunen undehrfurchtsvolle Bewunderung hervorzubringen.Schon die Stille, die uns umgiebt, bringt auch