wissen und verstehen, daß wenn von den Ju,den geredet wird, man nicht von diesem und je-nein Juden, oder von diesen und den Judenfa-mtlien, auch eben so wenig von den Schuhgenos-sen eines besonder» Staats, einer einzelnen Stadt,eines Orts, eines Landes —; mit einem Wort,von keinem jüdischen Jndtviduo, sondernvom Juden überhaupt, vomJuden überall und nirgends, unddavon spricht, wie der Jude ist und seyn soll? Diedies verstehen, bitte ich, es den Unverständigen zuerklären. Ich habe die Juden nach ihrer Kul-tur so wenig, als nach ihrem Gelbeklassifizirt, und das ist schwerer als es scheint.Wenn die Berliner Juden sich eiubildcn, daßman nichts wider sie schreiben dürfe, so irren siesich offenbar. Ich habe nichts wider sie geschrie-ben, sie mögen abwarten, ob ich etwas wider sieschreiben werde. Ich muß es dulden, daß dieJuden geduldet werden, die mir viel Kränkung undHerzeleid angethan haben. Was macht die-se denn so ungeduldig, und zugleich so intolerantgegen mich, daß sie es nicht abwarten, ob ichsie an sch reiben werde? Vielleicht komme ichihren Wünschen zuvor.
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Erklärung an das Publikum über meine Schrift: Wider die Juden
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