53 Sßm t>ett Snjfr. öev alejran&rm. @<f)ule.
feit Hegt, wie wir fchon Semerft haben, nid)t in BernSJtcnfdKn. 3 c & cn 2lugenblicf auf ein« »erfd>iebene 2lrtmobifteirt, i|t er »cränberlich, |Ich ungleich unb juwenig bauerr.b, uni Bas SOfaajj ber ^eit iu fepn. S>ie2ljfronomic jeigte tl)m, inbern jie feine ^beenfphäre er*weiterte bas Unmerfum als einen gränjenlofen üvaunt,worin jtch ber menfchltcbe Sßerftanb verliert, wa^renbbie geit mit benifelben ©harafterron ©rofje unb Un*ermcjjlichfeit bezeichnet, bie *Daucr ber 2ßelf i^rcr 2lu$*beljnung anmiffer. ^n biefc beibcnUnenblidifeiten gleich*fam »erlorcn, wollte jeboch ber SOlenfd? bas Uniuerfumin feinem Söcrhältnijfe fennen lernen, unb biefe grofje^bee, unb fte o^ne fte ju »eränbern in feinen it'opf jubringen, jufammenjiehn. ©r badbfe fich ben unmerf*liehen ©ang ber burch ähnliche Söer^ältniffe, ermachte fid? eine SöorfMung »on ber Vergangenst, bienicht mehr ift, »on ber ^ufunft, bie »ielleichf nie fepnWirb, unb legte fe bas ganje ©cniälbe bes »ergangenen,gegenwärtigen unb jufünftigen^uffanbesberSöeltror.
§. 2.
3)icfj finb bie fruchte feiner 28i0begier unb feines©enies. 2ßir muffen hier bie SHittel entwickeln bie erangewanbt bat. £)ie ©pljärc unfrer Organe ifi fe^reingefchränft, unb entfpricht unfren 28unfd)en nicht,©er SOicnfeh fo interejfant wegen ber ^orrfebritte feinerSßcrnunft, unb ber ^robufte feiner ©inbilbungsfraft,»erbienf vcrjüglid^ in ber ©rftnbung ber 3 n f^ l ' urncnfc ,welches feine nüljlid)ffen unb jugleid; feine grof> oe*tanfen jlnb, bewunberf ju werben, ©r »erftelfältigtefeine .ftraft, unb lialf (ich burefo bie jvraft ber ©lemente.©r »erntebrfe bas Sßermogen feiner ©inne: er berich*tigte i^ren ©ebraueb, er machte ihr 2ßerh«ftnijj flcherer,unb gab feiner pf)pflfcbcn .Kraft ben Umfang unb bie ©e*nauigfeit, welche bie Statur tfjr »erfagt ju liaben feinen.
^fnbcfi habe« wir burch ©rlangung neuer Organe»ielleid)t bas Sßermögen unfrer natürlichen gefd;wächtunb perminbert, Weniger geübt, haben fte bie SöolU