Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
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umfangreiches und nicht vollendetes Werk einen Verleger zu finden,und obgleich die Schwester des Verfassers, Fräulein WilhelmineLüntzel, mit größter Bereitwilligkeit einen erheblichen Theil derKosten des Verlags übernommeu hatte, blieben doch alle Bemühun-gen lange ohne Erfolg. Erst als die hiesige Gerstenbergsche Buch-handlung den Verlag des Werkes zu übernehmen sich entschlossen undder mit der Ordnung der hiesigen städtischen Urkundensammlungbeschäftigte vr. L. Pacht die gerade unter den vorliegenden Um-ständen so schwierige und einen großen Zeitaufwand erforderndeVorbereitung des Mannscripts zum Drucke und die Correctnr zubesorgen sich bereit erklärt hatte, konnte mit dem Drucke desWerks begonnen werden. Große Schwierigkeiten verursachte hier-bei insbesondere die Einfügung der von dem Verfasser während derFortführung seiner Arbeit zu dem bisher Vollendeten gemachten über-aus zahlreichen Zusätze, zumal dieselben meistens ohne Rücksicht auf

den bisherigen Zusammenhang und zum größten Theile selbst ohne

Hinweis auf die Stelle der Einschaltung niedergeschrieben waren.Ebenso zeitraubend und mühevoll wurde das Ausfüllen der beson-ders für Namen, Zahlen und Hinweisungen vielfach gelassenen Lücken,wegen der deshalb erforderlichen Nachforschungen; auch mußten mancheandere Ergänzungen geschehen und nicht selten störende Satzbildungenoder Verbindungen verbessert werden.

Aus dem Mitgetheilten ergibt sich auch, daß das Werk nicht

frei sein wird von mancherlei Mängeln der Darstellung und Satz-

verbindung, vielleicht selbst nicht von Jrrthümern in Namen, Zahlen,Citaten u. s. w., so wie auch, daß in demselben die seit dem Jahre