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Stift St. Petri.
30. Das Stift St. Petri.
Im Jahre 1139 tauschte das Capitel St. Petri mit demSt. Johannisstiste in Halberstadt Güter um; cs erwarb bedeutendezu Hessen belegene Güter und gab dafür die ihm wegen der Ent-fernung weniger nutzbare, bei Wienrode belegene Holzung, i)
Probst Bruno, 1146, 1152, welcher auch Domdechant in Hildes-heim war, dann Bischof wurde.
Probst Rein old, Graf von Dassel, setzte um das Jahr 1155sich mit dem Kloster Riechenberg auseinander. 2) Er wird die Würdebekleidet haben, bis er Bischof von Cöln wurde. Bischof Brunoschenkte eine vor Werre belegene Hufe, und das Stift nahm die Cluswieder zu sich. 3)
Probst Adelog bis zum Jahre 1171, wo er den bischöflichenStuhl von Hildesheim bestieg. Der Bremische Probst Heinrich warauch Canonicus auf dem Pctcrsbcrge und trug ansehnliche Güter desStiftes zur lehubaren Benutzung: so die Mühle bei der Clus, eineMühlenstätte vor der Stadt, zwei Hufen und eine Mühle zu ^Vins-äsrotlr (Wenderode?), eine Mühle und eine Hufe zu Sudburg u. s. w.Im Jahre 1169 verzichtete er zum Besten des Stiftes auf die Benutzung.Der damalige Dechant hieß Reinald; zwei Presbyter, zwei Diakone,sechs Subdiacone werden als Canonici genannt. 4) Im Jahre 1170bestätigte Kaiser Friedrich dem Petersstifte, worin, wie er sagt, dieCapelle der Königin nach dem Willen der Gründer sein solle, Rechteund Freiheiten. 5)
Probst Berns, 1179, wohl der spätere Bischof von Hildesheim.Ein päpstlicher Befehl verbot die Verleihung der Probsteieinkünfte anLaien, und Bischof Adelog gab am 19. October 1184 einen Schutz-brief. 6) Im Jahre 1189 vertauschte das Capitel wiederum Gütermit dem Johannisstifte zu Goslar.?)
Probst Dietrich.
Probst Rudolf, angeblich ein Graf von Ziegenhain, 1193. ImJahre 1194 kaufte das Stift vier vor Strobeck belegene Hufen. 8)
>) Braunschw. Anz. vom Jahre 1758. Col. 132.
2) Heiiiece. 156, 166.
0) Diplom. Gesch. des Petersstiftes 8.
H Diplom. Gesch. 23. Usineee. 157 (unvollständig).5) Diplom. Gesch. 26.
K) Angezogen Diplom. Gesch. 9.
?) Ungezogen Diplom. Gefch. 19.
8) Diplom. Gesch. 24.