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Geschichte der preußischen Monarchie : mit 5 genealog. Tab
Entstehung
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259
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No» i 64 o bis 1818.

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seiner Zelt Brandenburgs Stellung gegen den Kaiser undim teutschen Staatenspsteme. Die frühere Anhänglichkeit derHohenzollernschcn Fürsten an das Kaiserhaus war in Fried,rich Wilhelm, durch Oestreichs Betragen gegen seine Län-der seit Georg Wilhelms Regierung und SchwarzenbergsVerwaltung, sehr erschüttert worden. Wahrend vormalsdie mächtigem teutschen Fürsten an das Kaiserhaus gegen dasAusland sich anschlossen, hatte die engherzige Politik Fcrdi-uands 2 dieselben genöthigt, bei dem Auslande Schutz gegendie Uebermacht des Kaisers zu suchen. So bedenklich undfolgenreich nun auch die Garantie der teutschen Verfassungvon zwei auswärtigen Mächten im westphälifchen Friedenwar; so gab doch derselbe Friede, durch die diplomatisch an-erkannte Territorialhoheit der teutschen Stande, den-selben das Recht, mit dem Auslände Vertrage zu schließen,und das Verhältniß der mächtigem teutschen Fürsten zu Deutsch-land selbst näherte sich seit dieser Zeit der Idee eines Staa-tenbundes, bei welchem die Lehnsabhäugigkeit von demKaiser nur noch der Form nach fortb^stand. Jn der Lhatwaren auch weder Ferdinand Z, noch fein ungleich schwächererSohn, Leopold 1, dazu geeignet, dem teutschen Reiche eineneue politische Einheit, nach den Stürmen des letzten Krie-ges, zu geben, und Friedrich Wilhelm gestaltete'inden meisten Fällen seine Politik, als Churfürst von Bran-denburg, unabhängig von den Rücksichten auf das Kabinctzu Wien.

Im Kampfe gegen Ludwig 14 zeigte er, daß er die Ge-fahr erkannte, welche Deutschland von der steigenden MachtFrankreichs im Westen drohte; nie würde Ludwigs lieber-muth in den Scparatvertragen zu Npmwegen triumphirt ha-ben, wenn jeder teutsche Fürst, wenn Leopold 1, Spanienund Holland, wie Friedrich W1 lhelm gedacht und gehan-delt hätten. Leichter war es, nach Karl Gustavs Tode, diepolitische Schwache Schwedens, des zweiten Earants derteutschen Verfassung, zu enthüllen; der Tag bei Fehrbellin- zeigte, daß Schwedens vorübergehende Größe eine erkünstelte,blos von der Individualität einiger großen Könige abhängige,

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