Druckschrift 
[1] (1805)
Entstehung
Seite
XIX
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hat man solche Gnade nicht, es fleußt undgefallt nicht so- wohl. Denn was gefärbtist, das verliehret die Gunst, und machetnicht so viel Lust, als das so vom Herzennatürlich zugehet. " Und wagen wür-de ich cs vor ihnen nicht, das Beyspicl desnoch weit größeren und kindlicheren Man«nes anzuführcn, der die Kindlcin, so wiesie leibten und lebten, zu lebendigen Pa«rabeln in die Höhe hob und sie herzte.Was den Ton dieser Parabeln anberlaugt, so beruft sich der Verfasser auf denAusspruch des Cicero , daß ein jedes Poemseinen eigenthümlichen Ton habe, und sei»ne eigcnthümliche Sprache für die, so sieverstehen. Daraus folget natürlich, daßes dieselben auch haben dürfe, und derVerfasser hat sich also hierin seines Rechtsbedienen und sich seinem Gemüthe überlas-sen wollen. Das Urtheilen darüber wer-den so schon andere übernehmen. Es kä-me aber nun darauf an, daß auch der ge-neigte Leser sie in dem nehm liehen Tonlesen möchte. Denn darauf beruhet sehr