XVIII
Daß es auch Leser geben könne, die denEngeln, die auch darin Vorkommen, nichtganz günstig sind, kann ich mir wohl vor«stellen. Denn es gieüt ja Menschen, de-nen selbst die heiligen Engel auf den Ge«mählden eines Raphaels und Corregionicht gefallen wollen, so wie es Menschengiebt, die durch eine wunderbare ungün-stige Organisation kein musikalisches Gehörhaben, wie man zu sagen pflegt, ja, de-nen sogar die Harmonie der Töne zuwiderist. Daran sind sie aber selbst unschuldig,und es wäre Sünde, gegen sie eine gehar-nischte Vorrede schreiben zu wollen.
Solche endlich, die auch die Kindleinherausheben möchten, werden unter mei-nen lieben Lesern hoffentlich nicht seyn.Sie würden dann auch wohl schwerlich aufdas Wovt des großen und kindlichen Lu-thers achten, wenn ich es zu meiner Vcr<kheidigung anführte, und welches also lau-tet : die Kindlein sind die feinsten Spicl-vögel, die reden und thun alles einfältigvpm Herzen und natürlich. An den Alten