Druckschrift 
2 (1818)
Entstehung
Seite
305
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z.Ab. V.d.Oseillat.d.Wassers in gekrümmt. Röhren. zoz

einen ansehnlichen Raum, den es ausfüllen kann; da-gegen kann diesen Windkessel zersprengen, wenn erund die ganze Steigeröhre mit Wasser gefüllt sind, alsoder ganze Stoß theils zum plötzlichen Heben der Wasser-säule, kheils zum Druck auf die Wände verwandt wird.Der Windkessel hat überdies noch den Nutzen, das; erdas Auöströmen des Wassers aus der Slejgerohre gleich-förmiger erhält, indem (Fig. uz.) beim Oeffnen desSreigcventils ein Theil des hinaufgedrängten Wassers inden mit Luft gefüllten Raum des Windkessels trirt unddie Lust verdichtet, diese verdichtete Luft aber sich wie-der ausdehnt und den Ausfluß des Wassers aus der ober»Oeffnung der Steigeröhre unterhält, während der An-drang neues Wassers nicht mehr Statt findet.

tz. Eytelweinö zahlreiche und höchst schätz-bare Versuche (in seinen: Bemerkungen über die Wir-kung und vortheilhafte Anwendung des Stoßhebers.Berlin, 1805.) zeigen, daß die gehobene Wassermassesehr stark abnimmt, wenn man die Höhe der Steigeröhrevermehrt. Betrug die Höhe, zu welcher das Wassergehoben wa.d, nur ohngefehr doppelt so viel als dieDruckhähe des Wassers ^8 über dem Sperrventil: soward ohngefehr ß- so viel Wasser gehoben, als durch dasSperrventil verlohren ging; betrug dagegen die Höhe, zuwelcher man das Wasser hob, 20 mal so viel als die Druck-höhe, so erhielt man nur etwa so viel Wasser ge-fördert, als beim Sperrventil verlohren ging.

H. Theil.

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