z. Abschn. Von den beschleunigenden Kräften, rc. i z
Anmerkung. In den hier betrachteten Fällen lag immerder beobachtete Pnnct in derselben Ebne, i» welker derBeobachter sich fortbewegt; es ist aber leicht zu übersehen,wie die scheinbare Bahn bestimmt würde, wenn nichtalle zu bestimmende Punrte in derselben Ebne lägen.
Dritter Abschnitt.
Von den beschleunigenden Kräften, von derSchwerkraft und dem freien Falle derKörper.
§. 21. Erfahrung. Die Schwerkraft verursachenicht bloß, daß die Körper vertical herabwärtS zu fallenanfangen, sondern wir bemerken, daß der Körper imfreien Falle eine immer größere Geschwindigkeit erlangt,und sehen dieses als einen Beweis an, daß die Schwer-kraft fortdauernd auf den Körper wirkt, und seine Bewe-gung immer mehr beschleuniget.
§.22. Erfahrung. Obgleich zwei ungleiche Kör-per, während sie ruhen , einen verschiedenen Druck aus-üben: so bewegen sie sich doch mit gleicher und auf gleiche:Art zunehmender Geschwindigkeit, sobald sie ohne allesHinderniß fallen können.
§. 2Z. Wir schließen aus diesen Erfahrungen, daßdie Schwerkraft auf alle Theilchen der Materie mit glei-cher Gewalt wirkt, und daß sie daher alle Theilchen ingleich schnellem Falle herunter zieht. Verhält es sich so,so kann der schwerere Körper nicht schneller fallen, alsder leichtere, weil jeder so fällt, wie die einzelnen Theil-chcn fallen würden, wenn sie ohne festen Zusammenhangneben emander herabsänken, indem sie auch dann ihregegenseitige Lage unverändert behalten würden.