Druckschrift 
2 (1818)
Entstehung
Seite
12
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r 2 II. Theil. Die Geseße der Bewegung fester Körper.

lel indem der Beobachter von O nach 6 geht, legter dem ruhenden Punkte die Bewegung nach l?I4 bei undRH ist gleich und parallel der 1)6, also auch die Winkel^V6 RRI4. Und so wird die ganze Figur LRHRIVlgleiche Seiten und Winkel wie die Figur ^.O6IR haben,wenn man jene so zeichnet, daß R eben die Lage gegen X.hat, welche R gegen O hat, daß eben so gegen ^liegt, wie R gegen O, daß R eben so gegen ^ liegt, wieR gegen I und so weiter.

Die bekannte Erfahrung, daß der Beobachter auf derErde, der Sonne grade eben die Kreisbewegung zu-schreibt, welche der Erde wirklich eigen ist, erklärt sichhieraus völlig.

H. 20 . Aufgabe. Wenn beide Körper sich inkrummen Linien und ungleichförmig bewegen, die schein-bare Bewegung des einen Körpers in Beziehung auf denandern bewegten Körper zu bestimmen.

Auflösung. Man bemerke die von beiden Körperngleichzeitig erreichten Standpunkte; ziehe für irgend einenAugenblick die grade Linie zwischen diesen gleichzeitigenStandpunkten, und damit durch den Standpunkt, woDer Beobachter zu ruhen glaubt, eine jener Abstandöliniegleiche und parallele Linie, so ist die scheinbare Lage desandern bewegten Punktes in Beziehung auf den als ru-hend gedachten bestimmt. Sind zum Beispiel (Fig. i o.)R. R, 6, 14, L die Orte, welche der beobachtete Kör,per erreicht, indem der Beobachter in L. 6, O, Iankömmt: so zieht man die Linien R6, 66, 144),RI zwischen den gleichzeitigen Standpunkten, nimmtgleich und parallel mit R6,gleich und parallel mit 66,gleich und parallel mit 141),

Kt^gleich und parallel mit RI:so sind k, §, K, Punkte in der relativen Bahn desbeobachteten Körpers, oder dem Beobachter, der sich inruhend glaubt, scheint der Körper in der BahnUM ^ henrmzugehen.