Vorrede.
Obgleich ich schon in der Vorrede zum ersten Theileden Zweck angezeigt habe, den ich mir bei der AuS-arbeuung dieses Buches vorsetzte: so ist es dochwohl nicht überflüssig, auch hier noch einige Erörte-rungen hierüber müzurheilen.
Daß ich den mit wenigen Vorkenntnissen ausge-rüsteten Lesern ein ihnen völlig verständliches Buch,das zugleich über die meisten und wichtigsten Lehrender Mechanik gründlichen Aufschluß gäbe, in dieHände zu geben wünschte, habe ich schon in jenerVorrede gesagt. Ich wünsche aber nicht so verstan-den zu werden, als wollte ich dadurch, daß ich einemöglichst vollständige Mechanik ohne höhere Analy-sis zu lehren versuche, diesen höheren Kenmutsjenihren Werth absprechen, oder aiS hegte ich den küh-nen Gedanken, mein Buch könne für irgend eineClasse von Lesern die Anwendung der Analysis ganzentbehrlich machen. Wie weit ich hievon entferntbin, habe ich an mehreren Stellen des Buches wohldeutlich genug gesagt, indem ich ausdrücklich auf-merksam darauf mache, wie oft die hier angestelltenBetrachtungen zwar wohl zu Beantwortung derwichtigsten vorkommenden Fragen leiten, aber unsdoch das eigentliche Gesetz nicht erkennen lassen, nachwelchem die einzelnen Größen von einander abhan-gen, und so uns über das Wesentlichste nicht beleh-