>52 l.Thl. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.
Eine KcHc endlich, die nach der Längcnrichlung desprismatischen Körper» diesen zusa.inm.cn zu drücken strebt,kam: ihn zcrdrü.ckcn, und dient dann als Maaß seinerrüchwtr i eu o en Festiakci t.
:o 5 8. echr s-a tz. Die aöftl-.te Festigkeit priS- ^marischer Kö.per vor. gleicher Arr ist der Größe ihresQuerschnitts propere-.mal.
Denn die absslure Festigkeit steht offenbar im Ver-hältnis der Anzahl der zu zerreißenden Thcilchen, Fasern,Fibern und dergleichen.
§. - > 9- Zahlrelche Versuche haben uns mit der ab-soluten Festigkeit der verschiedenen Körper bekannt ge-macht. Unter den Hölzern gehören Erchenholz und Bu-chenholz zu den feste ren; unter deu Metallen hat Ersennnd vorzüglich S.r. H ocn Vorzug.
Z. 266. Wenn ein prismatischer Körper von erheb-licher Länge so ausgehängt ist, daß seine Langeurichtungvermal .'st: so haben seine höheren Querschnitte mehr Lastzu.tragen, als seine niedriger liegenden, indem jeneaußer dem etwa unten angehängten Gewichte auch nochdie unteren Thcile des Körpers tragen müssen. Mankönnte daher fragen, nach welchem Gesetze die Quer-schnitte des Körpers zunehmen müßten, damit jeder hö-her liegende Querschnitt dem vergrößerten Gewichte ebenso gut widerstehe, als jeder niedrigere dem geringen: Ge-wichte. Aber diese eben nicht schwere Untersuchung istvon keiner großen Brauchbarkeit.
H. 261. Erklärung. Wir neunen Körper bieg-sam, wenn sie sich vor dem Zerbrechen krümmen, sprö-de dagegen und un biegsam, wenn ihr Zerbrechenohne vorherige Beugung erfolgt.
H. Wa. Lehrsatz. Ein parallelepipcdischcr Bal-ken (Fig. 9;.) ist bei D in einem auf die Länge
L6 senkrechten Querschnitte befestiget; die Kraft — tzwirkt senkrecht auf die Längenrichtung LO und Vreiten-richrung L/l, parallel mit der Höhcnrichkung Un-ter diese» Umständen ist die relative Festigkeit des Bal-