rzo I,Thk. Die Gesetze des Gleichgewichts festerKörper,
durch Gewichte gespannt werden, die nach horizontalerRichtuna zerlegte Spannung überall gleich, nach verti-kaler Richtung aber (K, 2z 7. 2 z 8-) den belastenden Ge-winnen gleich ist. Hier findet grade eben das statt, nur,nit dem Unterschiede, daß oie Belastung hier ein Druckvon öden ist, statt daß es oort ein Zug nach unten war,
§. 2;;. Wenn man die Kraft ^ 1 nennt), welcheaus dem von oben her wirkenden Drucke nach der Rich-tung irgend eines der über einander gesetzten Sparren,auf diesen entsteht, so ist der daraus entspringende Spar-rcnschub — "st . (lol-Z, wenn die Neigung — B ist, unddieser ist bei allen über einander gestellten Sparren gleich,alsol. c.ol/ 2 --- (', wenn e diestn beständigen Werthdarstellt.
Der verticale Druck hingegen 1", 5 ln /Z ist — V,gleich der Summe des Gewichtes aller oberhalb stehendenSparren, oder wenn alle gleich dick und gleich schwerfind und ihre gestimmte tauge -- s heißt, l' , 8in/Z
Ebm diese Bestimmungen erhielten wir K. 240, fürdie Kettenlinie und es ist folglich, wenn man die Spar-renvcrbindung sich ans lauter durchaus gleichen Stückenzusammengesetzt denkt, und diese sehr klein annimmt, für
k?
jeden Punct der Sparrenverbindnng 6otsnb /3 --- —-
welches da A hier die Neigung gegen den Horizont be-deutet, eben die Bestimmung für die sage jedes TheilcSder Sparrenverbindung giebr, wie in §. 240. für dieKettenlinie, wo « die Neigung gegen die Verticalliniewar.
Eine solche aus sehr kleinen, gleichen Sparren auö-geführte Verbindung, müßte also nach der Kettenlinie,geformt werden,
An m e r k u n g. An diese Betrachtungen würden sich Umlersuchungen über die Gewölbe anschließend da aber diesein zu mannigfaltige Verwickelung führen würden, soverweise ich nur auf Ey tclweiMs Statik rker Band,