I.THl. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.
oder der Druck, dm die Wand nach horizontaler Rich-tung leidet, -- Y 4 - tsn§ «, die nach
Richtung der Stange wirkende Kraft ^ y 4- - ?
der
Lok «
Die letztere Kraft drückt in L nach der Richtung Li undwird in eine horizontale Kraft — tz 4-^-
utld eine verticale Kraft — ^ -j- — ? zerlegt. Mit
der letzter» verbindet sich der schon Anfangs gefundene
verticale Druck auf L, welcher -- z y -j- ?
. s
war. Der gesammte verticale Druck auf den Boden in
L ist also --- -s-L» die zu Erhaltung der Stange in
L nöthige horizontale Kraft ist — ^ O -s-^.
gleich dem Drucke, welchen in die Wand leidet.
§. 245. Wen» zwei Dachsparren unter gleichemWinkel gegen den Horizont geneigt, in -L, sich gegen ein-ander stützen (Fig. 90.) und in L, L gehörig gehaltenwerden: so hebt der in ^ entstehende horizontale Drucksich auf, wenn beide Sparren bloß mit ihrem eignen,gleich großen Gewichte beschwert sind; der horizontaleDruck jedes Sparren aber ist in L und in k durch^ y . lnriA « --- . LotANA ^.Lk ausgedruckt, und
dieses ist es, was man den Sparrenschub nennt.Der Sparrenschub nimmt also sehr beträchtlich ab, wennman die Neigung der Sparren gegen den Horizont oderden Winkel vergrößert, und deshalb giebt mandenjenigen Dächern ejnen scharfen Winkel an der Spitze,die keine quer durchgehende Balken, um dm Sparrm-schub aufzuhaltcn, haben, z. B. Kirchendächern.
§. 246. Auch die Vertheilung der Last bei Hänge-werken läßt sich hieraus ohngefehr übersehen. Wäre