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1 (1817)
Entstehung
Seite
59
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4-Ab. V.Gl.d.Kr.,w.aufvcrsch.Punctee.Körp.w.rc. 59

Durch ähnliche Überlegungen ließe sich auch in an-dern Fällen das Gesetz der virtuellen Geschwindigkeitenbegreiflicher machen.

Vierter Abschnitt.

Vom Gleichgewichte der Kräfte, welche aufverschiedene Puncte eines Körpers nachRichrungen wirken, die nicht in einerEbne licgen.

§. ii2, Erklärung. Wenn zwei Puncte eines festenKörpers unverrückt festgehaltcn werden, so daß der Kör-per sich um die zwischen ihnen gezogene grade Linie freidrehen kann: so heißt diese grade Linie seine Ape oderU m d r e h u n g s a p c.

§. iiz. Lehrsatz. Wenn eine feste Ebne (Zig.41.) sich um die Ape Li?, die hinreichend unterstützt ist,frei drehen kann: so besteht das Gleichgewicht, wennfür all? auf die Ebne wirkenden Kräfte die Summe derProducte einer jeden Kraft in die senkrechte Entfernungdes Punktes, wo sie wirkt, von der Ape, und in denSinus des Neigungswinkels ihrer Richtungslinie gegendie Ebne verschwindet.

Beweis, Es sei (Fig. 41.) IW6O die um dieApe LL bewegliche Ebne. Wirken nun in O und IIKräfte nach den Richtungen 61 , 611 : so ziehe man inder Ebne selbst 66, UM auf LL senkrecht. Legt mannun durch die Richtungen 61 , IIH der Kräfte Ebnenauf die bewegliche Ebne ^660 senkrecht: so werden siediese irgendwo in 66, HO schneiden, und 166 , K 60sind die Neigungswinkel der Richkungslinim MM diebewegliche Ebne,

Hier läßt sich nun offenbar die nach 6! wirkende