Druckschrift 
1 (1817)
Entstehung
Seite
58
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;8 I.THeil. DieGesetze desGleichgewichts fesierKörper.

Eben so ist Ke 2 . Xb . Lin 4 « . Lin (^6 -s- ^ «),/Z-' 2 . .'VA . Lin ^ « . Lin (/Ax-s-ä «),also die Summe der Producre aus jeder Kraft in denihrer Richtung parallelen Weg

Z' I'. . Lin chVLL -j- ;

22: 2 . Lin ^ « . E -ch p . /.f» . Lin (-vbe -s- t «) IX . ^/Z . Lin (/.Ar -f- ^ «)^/Rimmt man hier« so klein an, daß manLin(/VL-i-4«)mir Lin verwechseln und bei den übrigen Winkelneben so verfahren darf: so ist der eingcschloffene Faetor

-1>. /. Lin /VLchp . Ab». Lin ^f>«ch 77 . . Liu -X Ar,

und dieses ist die Summe der Momente aller Kräfte,welche beim Gleichgewichte o ist.

§. m. Das Gesetz der virtuellen Geschwindigkei-ten findet also auch hier statt, wenn man eine so sehrkleine Drehung, oder « überaus klein, annimmk. Unddiese Voraussetzung ist hier erlaubt, da beim Gleichge-wichte gar keine Drehung erfolgt, sondern die Wirkung,welche die eine Kraft hervorzubringen strebt, von derübrigen schon, ehe sie erfolgt, aufgehoben wird.

Man kann beim Hebel, wenn zwei parallel wirkendeKräfte einander im Gleichgewichte erhalten, dieses Gesetzso ausdrücken, daß die Kräfte sich umgekehrt verhalten,wie die Wege, welche die Puncte, auf den sie wirken, beieiner kleinen Drehung des Hebels durchlaufen würden.Hieraus erklärt cs sich, wie eine kleine Kraft einer gro-ßen das Gleichgewicht halten kann; denn die geringste,durch jene bewirkte Verrückung würde den von der kleinenKraft fesigehaltenen Punct durch einen sehr erheblichenWeg fortbcwcgen, und cs ist offenbar, daß eine so starkeFortrückung nicht mit der Intensität der Kraft bewirktwird, als jene von derselben Kraft hervorgebrachtegeringere Verrückung; ihr wird also hier durch eineKraft von geringerer Intensität hinreichend wider-standen,