griffen und Erfahrungen im wirklichen Leben erleichtertwerden.
Das wichtigste menschliche Institut, der Staat/ undseine positiven, extensiven und intensiven Verhältnisse, kön-nen aber durchaus nicht von der Geographie ausgeschiedenwerden, ohne den größten Theil ihres Werthes aufzuheben;— und alle Versuche, dem geographischen Studium, durchFixirung der Ländergränzen in den Verhältnissen der anor-gischen Natur, eine Permanenz zu verschaffen, werden nieden beabsichtigten Nutzen erreichen.
Bis hieher verlangt der Zweck der Belehrung, nur einerichtige und empirisch-begründete Verknüpfung der Thatsa-chen, durch welche der Verstand über einen der gemeinnüz-zigsten Gegenstände aufgeklärt wird; aber bey dem Uni-versitätsstudium soll die Geographie auch.ihre Vollendungfür die Vernunft, sowohl durch beträchtliche Erweiterungdes Wiffenswürdigen, als auch dadurch erhalten, daß dieempirischen Thatsachen zugleich als Werkzeuge und Mittelder Erscheinung einer höheren Nothwendigkeit dargestelltwerden, wodurch der Uebergang in das höhere Studiumder Statistik, theils vorbereitet wird, theils wirklich ge-schieht.
In allen geographischen Untcrrichtsperioden erscheinendie bildlichen Darstellungen der Erdoberfläche als wesent-liche Hilfsmittel des geographischen Studiums. Je ge-treuer das vorgestellte Bild der Erde ist, desto richtiger wird