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Erste Einleitung zum Studium der Statistik als selbständige Wissenschaft ...
Entstehung
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oder das Wirkliche unter der Idee dessen, was da sepnkönnte und sollte, aufzustellen, und sie auf diese Weisenoch mehr zürn philosophischen als historischen Geschäfte zumachen.

So viel indessen zum Vortheil der Wissenschaft durchmühsames Forschen und treues und umsichtiges Aufgreiffendes Wirklichen, oder der statistischen Daten, bisher durch ge-lehrten Privatfleiß geschehen konnte, haben die Deutschengeleistet. — Dadurch haben sie sich nicht allein das Ver-dienst um den Ursprung, sondern auch um den Fortgangund die Ausbildung der Wissenschaft auf die auszeich-nendste Weise erworben. — Keine Nation kann sich derMenge der Materialien rühmen, wie sie die deutsche in ih-ren statistischen Journalen zusammen gebracht hat. KeineNation hat sich um geographisch-statistische Kritik, Geschichteund Literatur so verdient gemacht, als eben die deutsche,wie uns Meusel, durch seine ausgebreitctc Kenntniß allerVorarbeiten in unserer Wissenschaft, das befriedigendste Be-weismittel durch sein Literatur-Verzeichniß und Lehrbuch derStatistik gegeben hat.— Aber die Statistik für den Staats-zweck ämtlich zu bearbeiten und zu behandeln, darin sinddie Franzosen uns und allen andern Nationen mit rühnüi«chem Beyspiel in neuerer Zeit vorangegangen. —> Schoni'8o2 wurde in Paris eine statistische Gesellschaft unter Chap-tal'sLeitung und bald darauf ein besonderes statistisches Bu-reau errichtet und zuerst mit der Ministerial-Behörde für