Spanien. ZI.
Könige Joseph, jede spanische Landschaft streitig, dienicht von französischen Heeren besetzt war. Nur unterdem Schutze dieser Heere konnte sich Joseph einigeJahre auf dem schwankenden Throne behaupten; ober gleich, bei dem abwechselnden Glücke des Krieges,rinigemale die Hauptstadt verlassen, und, nach Jour-Lans Besiegung durch Wellington bei Vittoria ( 21 .Jun. 1815), nach Frankreich zurückkehren mußte, wonoch immer Ferdinand 7. zu Valencay — einem Gutedes Fürsten Talleyrand — bewacht ward.
Joseph sah Spanien nicht wieder; doch dauerte derKampf der neu verstärkten französischen Heere, welchenun vom Marschalle So ult befehligt wurden, gegenWellington, der an der Spitze der Britten und Spa-nier stand, und den Krieg über die Pyrenäen auf denfranzösischen Boden versetzte, bis zu dem blutigenGefechte bei Toulouse (io. Apr. 1814), nach welchemzu beiden Heeren die Kunde von Napoleons eigenenVerlusten und von seiner Thronentsetzung durch denSenat Frankreichs gelangte.
Nicht ohne Umsicht und Kraft hatte wahrend derletzten Jahre eine Regentschaft in Spanien die Ne-gierung in Ferdinands?. Namen, und die Volks-bewaffnung, so wie den Kampf gegen Napoleon undJoseph, nachdrucksvoll geleitet. Sie gab dem Reicheam 19. März 1812 eine neue Verfassung, die so-genannte Verfassung der Cortes. Sie bewirktedie Anerkennung dieser Verfassung bei der Abschließungihres Bündnisses mit dem Kaiser Alexander 1 . vonRußland zu Weliki Luki ( 20 . July 1812). Sie wares, die, wegen ihrer Verbindung mit Großbritannien»den zwischen Napoleon und Ferdinand 7 . zu Valencay<15. Der. 1815) abgeschlossenen Vertrag — nach wel-