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XIV. Gruppe
Rheinische Qoetheforscher und -Sammler.
Du verehrungswürdiger Nestor der deutschen Goetheforscher,Du Erster, der dem ganzen gebildeten Deutschland seinen köst-lichsten Schatz, Goethes Faust, als berufener Ausleger zu er-schlossen strebte, Du Begründer der exacten Goetheforschung,der Goethephilologie, deren Endziel: Goethen seinem Volkzu gewinnen, zu erhalten — allen jüngstdeutschen, umstürz-lerischen Grössenwahnideen und zurechtgestutzten unlauteren„Goethebrevieren“ zum Trotz erreicht werden wird, wenn wirjüngeren Forscher Dich, den Bestgehassten, als Lehrmeister unseraller nicht vergessen und, nicht kleinlich an etwa Kleinemmäkelnd, dankar den Blick auf Dein Leben richten, als auf einharmonisch-ganzes, nach Deiner Losung:
Und so brauchte ich Dich nicht erst zu nennen, da jederweiss, dass ich von Heinrich Düntzer rede, dessen neuestesWerk: „Mein Beruf als Ausleger“ Zeugniss giebt von durch-dringendem Geist und jugendfrischem Herzen, da doch die Lastvon 86 Jahren Scheitel und Schultern drückt!
Dass aber Heinrich Düntzers in dieser Gruppe zuerst ge-dacht wird, hat nicht nur in seinem Alterspräsidium oder in
a, und schmäht geflissentlich Dich auch mancheZunge — Komm’ nur her, ich liebe Dich . . .“ —
„Nicht dem Feinde zum Tort —■Der Wahrheit zum Hort;
Stets wacker und wahr!“