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Rheinische Goethe-Ausstellung : in der Aula der königlichen Kunstakademie zu Düsseldorf Juli bis October 1899
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Ferdinand Hiller, geb. am 24. Oktober 1811 in Frank-furt a. M., ein Schüler Hümmels, war 18501884 Kapell-meister in Köln und Dir. des dortigen Konservatoriums.Er starb am 10. Mai 1885.

1770 Holzschnitt: X. A. v. Krüll u. Michael. Verlag von

Kraus u. Hoffmann in Stuttgart. Druck von Breitkopfu. Härtel in Leipzig

1771 Hiller in seinem Studirzimmer, Photographie nach

dem Gemälde von G. Osterwald.

Sammlung Lempertz, Köln.

1772 Hiller-Album. Aufgeschlagen: Handschrift Goethes:

Ein Talent, das Jedem frommt,

Hast Du in Besitz genommen;

Wer mit holden Tönen kommtEr ist überall willkommen.

Weimar, d. 10. Febr. 1827. J. W. v. Goethe.

Auf der Rückseite weitere Zeilen von Goethes Hand:

Weich ein glänzendes Geleite!

Ziehest an des Meisters Seite;

Du erfreust Dich seiner Ehre,

Er erfreut sich seiner Lehre.

Stadtarchiv Köln.

1773 Zwei Briefe F. Hillcrs vom 6. Juni 75 (französisch) und

24. October 83. Gedicht Hillers an Frau von Voigt-Rhetz:Erlösüng heisst das höchste Wort der Menschlichkeit . . .Köln, 15. April. Eigenhändige Niederschrift.

1774 Des französischen Kriegs Erklärung. Mit Correc-

turen. Original-Manuscript von Hiller.

1775 Drei Briefe Hillers an Prof. Diintzer aus den

Jahren 18801885. Hiller schreibt am 3. Februar 80:Geehrtester Herr Professor. Ich habe grosse Lust, Etwaszu schreiben über Goethes Verhältniss zur Musik. DasBedeutendste, was der Allumfassende über meine Kunst.geschrieben, findet sich in den Anmerkungen zum NeffenRameaus. Hätten Sie, vor dessen Augen der ganzeGoethe, wie eine Landschaft von einem hohen Punktaus gesehen, ausgebreitet liegt, die grosse Güte mir zusagen, wo ich für meinen Zweck Dienliches zu suchenhabe, so würden Sie mich zu grossem Danke verpflichten.

1776 Bataille de Neerwinde, arrangee pour la Piano-Forte.

Chez N. Simrock, Bonn. Mit eigenhändiger BemerkungHillers:Meine Mutter spielte das Stück und ich hattedabei die Freude (als 3 4 jähriges Kind) die Kanonen-schüsse in der vorgeschriebenen Manier ausführen zudürfen.