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IX. Gruppe.
Goethe und die bildende Kunst.
fffcoethes direkte Beziehungen zu rheinischen Künstlern sindr: weder gering noch unwichtig; dennoch treten sie natur-gemäss gegen die rein menschlichen und litterarischen zurück.Bei seinem ersten Besuch in Düsseldorf scheint Goethekeinerlei Anknüpfung an Düsseldorfer Maler gefunden zuhaben. Krähe, den er einmal erwähnt, hat er wohl kaumpersönlich kennen gelernt. Die Bekanntschaft mit denbeiden Langer, Vater und Sohn, war bei dem Vater wohlauch nur eine briefliche, und bei dem Sohne, wie bei denmeisten der andern Künstler, eine Folge der Weimarer Con-cnrrenzen. Diese führten Goethe die Maler H. Kolbe, dengenannten jungen R. H. Langer, beide aus Düsseldorf, JosephHoffmann in Köln und den grössten von allen, oder bessergesagt, den einzig grossen, Peter Cornelius, zu. Es ist merk-würdig genug, dass gerade Cornelius, der allein Goethegeistesverwandt war, von ihm am wenigsten richtig geschätztwerden sollte; fand es Goethe doch im Jahre 1803 für an-gebracht, den eitlen J. P. Langer und den mit Corneliusgleichalterigen Robert Hubert Langer aufzufordern, sich desjungen Cornelius anzunehmen, dass er „in die ächten Regionender Kunst eindringe“.
Trotz dreimaliger Anknüpfung und trotzdem gerade Cor-nelius der Einzige war, der durch seine Faust-IllustrationenGoethe würdig in die junge deutsche bildende Kunst übertrug,