145
1395 Brief Johannes Müllers an Goethe, Bonn, am 5. Febr.
1826. Gedruckt bei Bratranek, I, S. 394—896.
1396 Brief Goethes an Johannes Müller, Weimar, den 23.
Februar 1826, ebenda S. 398—399.
Joseph Wilhelm Eduard d’Alton, geb. 11. August 1772 inAquileja. Im Jahre 1818 nach Bonn als ausserordent-licher Professor berufen, hielt er zuerst Vorlesungenüber Natur- und Kunstgeschichte, später als Ordinarius(seit 1826) nur über letztere, besonders Mittheilungenüber neuere Kunst. Er besass grosse Gewandtheit imZeichnen und Radiren. Gest, den 11. Mai 1840.
1397 Professor J. Wilhelm Eduard d’Alton. Oelgemälde
von L. Krevel 1836.
Kgl. Oberamtmann d’Alton-Rauch, Bornim bei Potsdam.
1398 — — in Bonn (1772—1840). Handzeichnung von Preller.
Goethe-National-Museum, Weimar.
1399 — — Selbstportrait, Radirung, vor aller Schrift.
Sammlung Lempertz, Köln.
1400 Drei Briefe Goethes an d’Alton und 14 Briefe
d’Altons an Goethe aus den Jahren 1822—1828,abgedruckt bei Bratranek a. a. 0. I. S. 4 — 28.
Fr. A. Brockhaus, Leipzig.
1401 — — Raubthierschädel, Zeichnung von Goethes Hand.
Nach Angaben des Malers Prof. G. Osterwald als Muster fürThierschädel, die er zeichnen sollte, von Gensichen zugesendetund in seinem Besitz geblieben. Anderes ging an Nees v. Esen-beck oder d’Alton zurück.
1402 — — Elephantenschädel, gestochen von G. Osterwald
zu einer Abhandlung von Goethe. (Bonn 1823—1824.)Probedruck.
1403 — — Zur vergleichenden Osteologie von Goethe, mit
Zusätzen und Bemerkungen von Ed. d’Alton. Mit dreiKupfertafeln. 4°.
In den „Verhandlungen der Kais. Leop.-Carol. Akademie derNaturforscher“ Bd. XII, 1. Abth., S. 323—32.
1404 — — Die Kupfertafeln hierzu. Sammlung Lempertz, Köln.
Aus dem Briefwechsel Goethes mit Nees von Esenbeck er-giebt sich, dass die obige Angabe von Lempertz über den Stecherdes Elephantenschädels irrig ist. Die Platte wurde in Paris her-gestellt und Nees nennt bei der Ablieferung der ersten Platteden Zeichner Schubert; das erste Blatt war von Lips gestochen.
1405 — — Astrolog, nach Rembrandts Gemälde gestochen von
d’Alton. Radirung vor aller Schrift.
1406 — — Winckelmann, nach Angelika Kaufmann gestochen
von E. d’Alton. Exempl. vor aller Schrift.
Sammlung Lempertz, Köln.
10