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Einleitendes.
1313 Ansicht von Bonn. Schwarzkunstblatt: Dessine d’apres
nature par C-. Bodmer, Grave par J. v. Buff. Coblenzbei J. Hölscher. Otto Jordan, Coblem.
Philipp Joseph von Rehfites, geb. zu Tübingen am2. October 1779, war frühe für Goethe begeistert. Langeals Reiseschriftsteller, namentlich in Italien thätig, wurdeer später in diplomatischer Mission verwendet und 1815als Kreisdirector nach Bonn gesandt. Als solcher trater warm für Bonn als Sitz der künftigen Hochschuleein und errang durchschlagenden Erfolg. Mit demCurator Grafen Solms - Laubach war er bei der Ein-richtung der Universität thätig und trat 1819 andessen Stelle, die er bis zum Jahre 1842 trefflich ver-waltete. Als Dichter von Name und Buf ist er am21. October 1843 gestorben.
1314 — — Lithographie: Nach der Natur gemalt und auf Stein
gez. von J. H. Beckers. Gedruckt in der Lithographievon A. Wünsch in Cöln.
1315 Originalbrief von Rehfues, Bonn, 12. November 1832.
Adressat unbekannt.
1316 — — vom 8. Mai 1842. Adressat unbekannt.
Der fünf Quartseiten lange Brief handelt von Rehfues’Epos „Columbus“, dessen Erster Gesang gedruckt beiliegt.
Univ.-Bibi., Bonn.
A. Beziehungen zu Philologen undHistorikern.
August Wilhelm von Schlegel, der bekannte Schrift-steller und Aesthetiker, geb. 8. September 1767 inHannover, war seit 1796 in Jena und mit Schiller undGoethe befreundet. Er wurde 1798 in Jena ausser-ordentlicher Professor, gab aber 1800 die Professurwieder auf. 1818 nach Bonn gerufen, ist er dort am12. Mai 1845 gestorben.
1317 — — Lithographie: C. Hohe fec. Lith. Inst. d. Rh. Fr.Willi. Univ. v. Henry & Cohen in Bonn. [Das Folgendein v. Schlegels Handschrift facsimilirt.]
Die Poesie, die Liebe ziemt der Jugend,
Vom Alter fordert Weisheit man und Tugend.
Die Zeit verwandelt Neigung, Sinn, Gestalt:
Nur was unsterblich ist, wird nimmer alt.
A. W. von Schlegel.
Kgl. Univ.-Bibliothek, Bonn.