Freiherrn von Stein weilte. Am 31. fuhr er allein nach Wies-baden zurück, seine Denkschrift über die Kunstschätze am Rheinund Main im Geiste gestaltend.
Erst Empfindung, dann Gedanken,
Erst in’s Weite, dann zu Schranken . . .
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In Wiesbaden wartete seiner Sulpiz Boisseree, der berufeneKenner niederrheinischer Alterthümer; in lebhaftem Gedanken-austausch wurden die noch frischen Eindrücke der Reise weiterverarbeitet. So fügt sich der berühmte Sohn Kölns ungezwungenan die Rheinfahrt Goethes mit Herrn von Stein hier an. Wenn,er auch in diesen Julitagen selbst fern von der Vaterstadt weilte,sein Name war gewiss stündlich auf Goethes Lippen — und dieDenkzeiehen der dauernden Freundschaft Goethes mit den,Brüdern Boisseree, die sich hier wie fast ihr ganzes Leben imSchatten des Kölner Dombaues gruppiren, leiten uns wie vonselbst hinüber zu den andern rheinischen Freundeskreisen.
X. Sudhoff.