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III. Gruppe.
Zum Niederrhein
aus der
„Campagne in Frankreich“ 1792.
S eichte Bilder auf dunklem Grunde, so lieben sicli dieMosel- und Kheinfalirt unseres Dichters, das mehr-wöchige Idyll am warmen Herdfeuer zu -Pempelfort in denNovember stürmen 1792 von den Kriegswirrnissen der „Cam-pagne in Frankreich“ ab. Was er seelisch und körperlichauf diesem unglücklichen Heereszuge gelitten, erzählt er unsmit eindringlichen Worten. Doch liess ihn auch in all’ denBeschwernissen, welche die Truppenansammlungen mit sichbrachten, der künstlerische Reiz der alten Augusta Trevirorumnicht kalt. Schon auf der Hinreise hatte die römische Denk-säule in Igel sein Interesse erregt, auf dem Rückmärsche hater sie eingehend besichtigt; für all’ die Trierer Herrlichkeitenaus der Römerzeit wie aus dem Mittelalter hatte er ein offenesAuge. Ein junger Lehrer, Johann Hugo Wyttenbach (späterGymnasialdirector und Oberbibliothekar), diente ihm als Führerin die Trierischen Antiquitäten.
Lange indess vermochte ihn auch Trier nicht zu fesseln.Ohne seinen, vom Herzog ihm geschenkten Reisewagen abzu-warten, fuhr er im Nachen die Mosel hinab. In Trarbachzwang ihn die allzu iibele Witterung, anzulegen und einenUnterschlupf zu suchen. Ein angesehener Bürger des Städt-chens, Herr Böcking, führte ihn in sein Haus und statteteihn, da er durchaus in der Nacht noch weiter wollte, miteinigen Bequemlichkeiten für die Nachtreise aus. Im Morgen-dämmer wurde Coblenz erreicht. Durch Nebelstreifen noch